Warnsignale

Die folgenden Warnsignale können vorübergehend sein, sie können aber auch am Anfang einer psychischen Krankheit stehen. Psychische Störungen sind behandelbar. Wenn du solche Warnsignale bei dir beobachtest, sprich mit einer nahestehenden Person darüber und hol dir Hilfe. Wenn du diese Warnsignale bei Nahestehende beobachten, sprich die Person darauf an.

  • ungewöhnliche Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • fehlende Motivation oder Leistungsabfall in der Schule, im Studium oder im Beruf
  • Rückzug von Freunden/-innen, Kollegen/-innen oder Familienangehörigen
  • das Gefühl, anderen nicht mehr trauen zu können
  • Ideen hegen, die für andere nur schwer nachvollziehbar sind
  • negative Gedanken gegenüber sich selbst
  • die Kontrolle über Alkohol oder andere Drogen verlieren

WAS KÖNNEN ANDERE TUN

Was können Angehörige sowie Freunde und Freundinnen tun?
Angehörige, Freundinnen und Freunde und weitere Nahestehende spüren oft sehr genau, wenn eine geliebte Person in einer ernsthaften Krise ist. Dies können sie tun:

  • Die eigenen Gefühle und Beobachtungen ernst nehmen, sich informieren und selber aktiv werden.
  • Mit der betroffenen Person reden und ihr empfehlen, sich Hilfe zu suchen.
  • Besonders Familienangehörige und Partner/innen stehen oft unter grossem Druck und verändern selber ihr Verhalten, beispielsweise indem sie sich zurückziehen. Dem können sie entgegenwirken und den Austausch suchen (z.B. bei einer Selbsthilfegruppe).
  • Allenfalls selber fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.

WO FINDEST DU HILFE

Manchmal ist es nicht einfach, auf Anhieb das richtige Angebot zu finden. Folgende Anlaufstellen können eine erste Orientierung bieten, um herauszufinden, an wen man sich wenden kann:

 

Psy.ch ist eine Plattform im Internet mit Hilfsangeboten (Therapie, Beratung, Selbsthilfe) im Kanton Bern.

 

Tel 143 ist das Schweizer Sorgentelefon (auch Online) für Probleme aller Art